Studio Longboard – Der wohl einzige Longboard-Shop mit integriertem Tonstudio

Inhaber Sergej Schwarzkopf ist selbst leidenschaftlicher Longboarder und Musiker.

Inhaber Sergej Schwarzkopf ist selbst leidenschaftlicher Longboarder und Musiker.

Mit dem Studio Longboard hat Sergej Schwarzkopf sich einen lang gehegten Traum verwirklicht. Im Spätsommer 2014 übernahm der gelernte Bauingenieur die Räumlichkeiten eines ehemaligen Hamburger Tonstudios. Dort, in der ersten Etage eines Altonaer Hofkomplexes, wollte er eine Kombination aus Tonstudio und Longboard-Shop erschaffen und so seine beiden großen Leidenschaften zum Beruf machen.

Studio

Mehr als ein halbes Jahr liegt die Eröffnung im vergangenen September nun schon zurück. Ein technisch voll ausgestattetes Tonstudio samt Aufnahme- und Regieraum, einen Konferenzraum für die Musiker sowie einen kleinen Longboard-Shop gibt es bereits. Das Tonstudio und passende Mixing und Mastering-Dienstleistungen vermietet Sergej Schwarzkopf als Komplettpaket, aber auch einzeln. „Viele Künstler wollen bei uns einen Song aufnehmen und benötigen dabei technische Unterstützung. Diesen bieten wir dann gern Equipment und Hilfe an. Andere dagegen sind bereits voll ausgestattet und bringen auch ihren eigenen Tontechniker mit. Dann gibt es auch noch welche, die nur den Aufnahmeraum für spontane Proben mieten möchten – bei uns ist das alles möglich. Wir haben ein vollkommen flexibles Angebot für die Künstler“, erläutert Inhaber Sergej Schwarzkopf. Zusätzlich zum normalen Betrieb veranstaltet das Studio Longboard regelmäßig offene Sessions, Workshops sowie Konzerte im Tonstudio und bietet außerdem Interessierten die Möglichkeit, während der Aufnahme eines Songs live im Studio dabei zu sein.

Longboard

In seinem Longboard-Shop verkauft Sergej Schwarzkopf eine solide Auswahl an Decks, Achsen, Rollen und Komplettboards, unter anderem von  Bastl-Boards oder der Hamburger Firma Solala Longboards. Diverses Zubehör, Helme, Schoner und Balance-Boards komplettieren das Angebot. Darüber hinaus können gegen eine Gebühr von zehn Euro pro Tag auch diverse Longboards ausgeliehen werden. Im Falle eines Kaufes wird die gesamte Leihgebühr dann mit dem Kaufpreis verrechnet.shop

Im Studio Longboard werden aber nicht nur Longboards verkauft, auch Workshops für Anfänger und  kostenlose Skate-Sessions stehen auf dem Programm. Die anderthalbstündigen Workshops finden auf dem großzügigen Hinterhof rund um das Studio statt. Das hat gleich mehrere Vorteile: ausreichend Platz zum Üben, keine Gefahren durch Straßenverkehr und – für viele Anfänger sicherlich auch sehr erfreulich zu hören – keine schaulustigen Fußgänger. Die Workshops finden in sehr kleinen Gruppen von maximal vier Personen statt. Das ist Sergej Schwarzkopf sehr wichtig: „Ich halte die Gruppen bewusst klein. So kann ich jedem Teilnehmer auch die nötige Aufmerksamkeit widmen, Fehler bereits zu Beginn erkennen und direkt korrigieren. Wer dennoch Angst hat, in der Gruppe unterzugehen, kann auch eine Einzelstunde buchen.“ Die Teilnahme an einem Gruppen-Workshop kostet 15 Euro pro Person, die Einzelstunden 20 Euro. Die Workshops richten sich vor allem an Leute, die sich gerade ihr erstes Board gekauft haben und nun die Basics unter professioneller Anleitung erlernen möchten. Aber auch an alle, die erst einmal  nur Reinschnuppern wollen. „Wer weder eigenes Board noch Schutzausrüstung besitzt, bekommt beides im Rahmen des Kurses von uns gestellt“, sagt Sergej Schwarzkopf.

Dank der kleinen Gruppen kann Sergej Schwarzkopf für jeden Teilnehmer einzeln Zeit nehmen.

Dank der kleinen Gruppen kann Workshop-Leiter Sergej Schwarzkopf sich für jeden Teilnehmer einzeln Zeit nehmen.

Während der anderthalb Workshop-Stunden lernt man bei ihm dann alles, was notwendig ist, um auch auf öffentlichen Straßen schon halbwegs sicher unterwegs zu sein. Neben Fahren und Lenken ist auch das Bremsen ganz entscheidend. „Wir haben hier auf dem Hof sogar einen kleinen Hügel, da können die Schüler dann mal zeigen, was sie bei der Bremslektion gelernt haben. Wenn dann alle soweit sicher sind, drehe ich mit ihnen noch eine kleine Runde um den Block oder zeige ein paar kleine Tricks“, sagt Sergej Schwarzkopf.

Die Kurse finden in der Regel sonntags ab 13 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich. Um 15 Uhr startet dann die offene Skate-Session „Riders on the Street“. Je nach Wetter, Lust und Laune wird dabei ein bisschen auf dem Hof getrickst und getanzt oder gemeinsame Ausfahrten unternommen. Die Teilnahme an „Riders on the Street“ ist für alle kostenlos und spontan möglich. Ob man erst seit Kurzem auf dem Board steht oder schon ein alter Hase ist, spielt dabei keine Rolle.

Fitte Nordlichters Test:

Die kleinen Kursgruppen eignen sich wirklich ideal für Anfänger: Bei einer derart geringen Teilnehmerzahl bleibt es durchgängig ruhig und überschaubar. Zudem hat Workshop-Leiter Sergej Schwarzkopf so besser die Möglichkeit, auf jeden Teilnehmer individuell einzugehen. Auch die Bedürfnisse jedes einzelnen werden so in der Gruppe besser berücksichtigt. Liegen die Fähigkeiten der Teilnehmer nämlich weit auseinander, können die einen bereits Tricks üben, während die anderen noch in Ruhe das Fahren lernen.

Eine der Lektionen: Slalom

Eine der Lektionen: Slalom

Pause

Eine kleine Erfrischungspause für die müden Beine.

In seinen Workshops vermittelt Sergej Schwarzkopf das Longboarden ganz langsam, Schritt für Schritt. Aus diesen Grund steigen die Schüler auch nicht direkt aufs Longboard, sondern probieren sich zunächst an ein paar Gleichgewichtsübungen auf den Balanceboards. Dabei dient zu Beginn ein flaches Luftkissen als Unterlage, danach, schon deutlich schwieriger, eine große Holzrolle. So erhalten die Teilnehmer ein erstes Gefühl für das Zusammenspiel von Board und Körper. Wer sich einigermaßen auf dem Balanceboard halten kann, wechselt aufs Longboard. Nun werden Fahren und Lenken geübt: vom langsamen geradeaus Fahren, über erste leichte Kurven bis hin zum Slalom um einen Hütchenparcours. Als nächste Lektion folgt das Bremsen: zunächst ganz harmlos auf der ebenen Fläche. Sobald das alle beherrschen, folgt der Härtetest am Hang. Bevor es soweit ist, legt die Gruppe aber erst einmal noch eine kleine Pause ein, um Kräfte zu sammeln und die müde gewordenen Beine auszuruhen. Dann ist es soweit: Nun zeigt sich, was die Schüler bisher gelernt haben. Einer nach dem anderen traut sich den kleinen Hügel herunter, der für Anfänger aber schnell wie eine olympische Ski-Alpin-Piste wirken kann. Haben alle die „Abfahrt“ gemeistert, wagt Workshop-Leiter Sergej Schwarzkopf mit seinen Schülern eine erste Probefahrt im öffentlichen Straßenverkehr und dreht mit ihnen eine kleine Runde um den Block.

Wer nach anderthalb Stunden Workshop noch nicht genug vom Longboarden hat, kann auch noch an der anschließenden „Riders on the Street“-Session teilnehmen.

Hier findet Ihr Studio Longboard:

Studio Longboard

Leverkusenstraße 13 Haus F

22761 Hamburg

Telefon: 0177/5881809 oder 040/57019634

E-Mail: info@studiolongboard.com

Öffnungszeiten Longboardshop:

Montags bis Freitags: 18 bis 21 Uhr

Samstags: 14 bis 18 Uhr

Weitere Infos sowie aktuelle  Öffnungszeiten und Preise:

http://www.studiolongboard.com/blog/

https://www.facebook.com/studiolongboard?fref=ts

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1 Antwort

  1. 7. Juni 2015

    […] Studio Longboard in Hamburg: Ein vollausgestattetes Tonstudio und ein Longboardshop unter einem Dach. Neben dem Verkauf von diversen Boards und Zubehör stehen auch Anfängerworkshops in besonders kleinen Gruppen von maximal vier Teilnehmern auf dem Programm. […]

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